{"id":83,"date":"2022-05-24T23:12:04","date_gmt":"2022-05-24T23:12:04","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost:8000\/?p=83"},"modified":"2022-05-26T18:22:00","modified_gmt":"2022-05-26T18:22:00","slug":"das-orchester","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/marialoos.com\/en\/das-orchester\/","title":{"rendered":"Das Orchester"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;&#8230;Maria Loos beweist dabei zweierlei: stupende Virtuosit\u00e4t und stilsicheres Musizieren bei alter wie neuer Musik. L\u00e4ufe und Verzierungen perlen bei Vivaldi wie sprudelndes Quellwasser mit staunenswerter Pr\u00e4zision und gesch\u00e4rfter Artikulation aus Sopranino-, Alt- und Tenorfl\u00f6te. Geistreiche Agogik und witzige Verzierungen sorgen f\u00fcr abwechslungsreiche Barockmusik, die Strawinskys Verdikt, dass Vivaldi ein Konzert 600 Mal komponiert habe, vergessen l\u00e4sst. Mit vielen Farben malt sie die Stimmungen in La Notte aus, mit Witz das launige Gezirpe des Distelfinks in Il Gardellino, Vivaldis Notentext teils nur als Anregung f\u00fcr einfallsreiche Improvisation nutzend &#8211; so wird aus barocken Partituren lebendige Musik. Akzentuiert und quicklebendig begleitet das 2004 gegr\u00fcndete Ensemble Prisma unter der Leitung des Violinisten Thomas Fheodoroff, eine ideale Erg\u00e4nzung zum Spiel der Blockfl\u00f6tistin. Die Qualit\u00e4ten kommen noch deutlicher in den Tangos von Astor Piazzolla zur Geltung. Da wird nuancen- und kontrastreich, mit schroffen wie einschmeichelnden Kl\u00e4ngen musiziert, werden fetzige Ger\u00e4usch- und Rhythmuseffekte stimmungsvoll gemischt. Und Maria Loos geht an die vom Argentinier Jos\u00e9 Carli superb arrangierten Tangos mit Spiellust und -laune, mit \u00fcberraschenden Klangwirkungen und Effekten auf der Blockfl\u00f6te heran. Die CD erhielt vom \u00d6sterreichischen Rundfunk den &#8218;Pasticcio-Preis&#8216; &#8211; eine Auszeichnung, die die Produktion zu recht erhielt: Vivaldi und Piazzolla (in ungew\u00f6hnlicher Besetzung) geraten zu einem wirklichen H\u00f6rgenuss.&#8220;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;&#8230;Maria Loos beweist dabei zweierlei: stupende Virtuosit\u00e4t und stilsicheres Musizieren bei alter wie neuer Musik. L\u00e4ufe und Verzierungen perlen bei Vivaldi wie sprudelndes Quellwasser mit staunenswerter Pr\u00e4zision und gesch\u00e4rfter Artikulation aus Sopranino-, Alt- und Tenorfl\u00f6te. Geistreiche Agogik und witzige Verzierungen sorgen f\u00fcr abwechslungsreiche Barockmusik, die Strawinskys Verdikt, dass Vivaldi ein Konzert 600 Mal komponiert habe, [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[],"class_list":["post-83","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-de"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/marialoos.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/marialoos.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/marialoos.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/marialoos.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/marialoos.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=83"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/marialoos.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":84,"href":"https:\/\/marialoos.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83\/revisions\/84"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/marialoos.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=83"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/marialoos.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=83"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/marialoos.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=83"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}